© Antoine Auriol / Team Malizia
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Boris Herrmann erhält den Deutschen Meerespreis 2024
Der bekannte deutsche Segler Boris Herrmann ist mit dem renommierten Deutschen Meerespreis der Prof. Dr. Werner Petersen-Stiftung ausgezeichnet worden. Mit dem Preis würdigt die Stiftung gemeinsam mit dem GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel Herrmanns große Verdienste als Meeresbotschafter und seine Bemühungen, die Meeresforschung in die Öffentlichkeit zu tragen.
Mit Unterstützung des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther wurde Herrmanns Engagement für den Klima- und Meeresschutz gewürdigt. Seine Segelyacht Malizia - Seaexplorer trägt stolz die Botschaft „A Race We Must Win – Climate Action Now!“, die auf die Dringlichkeit von Umweltschutzmaßnahmen hinweist. Das Team Malizia spielte eine entscheidende Rolle bei der Sammlung ozeanographischer Daten während der Regatten und bei der Förderung der maritimen Bildung.
Professor Dr. Katja Matthes vom GEOMAR lobte Herrmann für seine Doppelrolle als Fürsprecher und wichtiger Datensammler für die wissenschaftliche Forschung. Ministerpräsident Günther würdigte ihn als Vorbild und Verfechter der Umweltbildung und hob sein Engagement für den Klimaschutz hervor.
Der mit 20.000 Euro dotierte Preis würdigt Herrmanns vielfältiges Engagement für den Meeresschutz. Dr. h.c. Klaus-Jürgen Wichmann, Vorsitzender der Prof. Dr. Werner Petersen Stiftung, betonte den Auftrag der Stiftung, mit solchen Auszeichnungen eine nachhaltige Entwicklung und den Schutz der Meere zu unterstützen.
„Ich bin stolz auf das, was wir mit unserem Team Malizia erreicht haben“, sagte Boris Herrmann. „Diese Auszeichnung würdigt die langjährige Arbeit des gesamten Teams, unserer Partner und Unterstützer weltweit und meiner Frau Birte mit unserem Bildungsprogramm 'My Ocean Challenge'. Wir sehen die Auszeichnung als Ansporn, unsere Mission mit Nachdruck fortzusetzen.“
Als erster Deutscher, der 2020 und 2024 die Vendée Globe gesegelt ist, als Teilnehmer der letzten Ausgabe von The Ocean Race, bei der das Team Malizia den dritten Platz belegte, und als Teilnehmer des anstehenden The Ocean Race 2025, ist Boris weiterhin bei großen Rennen aktiv und arbeitet eng mit dem GEOMAR zusammen. Seine kontinuierlichen Bemühungen und Kooperationen unterstreichen seine wichtige Rolle sowohl in der Segelwelt als auch in der Wissenschaft.
Die Zeremonie, an der etwa 200 Gäste aus verschiedenen Bereichen teilnahmen, zeigte die breite Unterstützung für Boris' Arbeit und die wichtige Verbindung zwischen Sport, Wissenschaft und Umweltschutz.
© The Ocean Race 1973 S.L.
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